Alprostadil vial
Sexuelle Gesundheit

Alprostadil

Alprostadil - synthetisches Prostaglandin-E1. Klassischer Compound der erektilen Dysfunktions-Forschung.

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Inhalt pro Vial 20MCG × 5 Vials Gesamt-Inhalt 100 mcg 10er-Pack 400 EUR Pro Vial 40 €
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Wissen

Was du wissen solltest

Beschreibung

Alprostadil (Prostaglandin E1, PGE1) ist ein synthetisches Prostaglandin das in mehreren klinischen Indikationen zugelassen ist: intracavernöse Anwendung bei erektiler Dysfunktion (Caverject), urethrale Anwendung (MUSE), und in der pädiatrischen Kardiologie zur Erhaltung des persistierenden Ductus arteriosus.

Laut Studien bindet Alprostadil an Prostaglandin-EP-Rezeptoren in glatter Gefäß-Muskulatur. Im penilen Schwellkörper führt die Aktivierung zu Vasodilatation der trabeculären Arteriolen und zu glatten Muskel-Relaxation - mit folgender Erektions-Förderung.

Im Vergleich zu PDE-5-Hemmern (Tadalafil, Sildenafil) hat Alprostadil zwei wichtige Unterschiede: erstens lokale Anwendungs-Form (intracavernös oder intra-urethral) statt oral, zweitens Wirkung unabhängig von sexueller Stimulation. Damit ist Alprostadil ein Werkzeug für PDE-5-Non-Responder oder für Setups mit komplett neuralem ED-Mechanismus.

Pharmakokinetisch sehr kurz - nach Injektion in den Schwellkörper Halbwertszeit von wenigen Minuten. Wirkung beginnt innerhalb von 5-10 Minuten und hält 30-60 Minuten.

Bekannte Effekte: lokale Schmerzen an der Injektionsstelle (in der Mehrheit der Anwender), seltener Priapismus (verlängerte Erektion über 4 Stunden). Bei sehr hohen Dosen systemische Vasodilatation mit Blutdruck-Abfall.

Du erhältst Alprostadil als lyophilisiertes Peptid in 5er-Packs mit 20mcg pro Vial.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Alprostadil ist ein in mehreren klinischen Indikationen zugelassenes Prostaglandin und damit gut charakterisiert, zeigt als Vasodilatator bei lokaler Anwendung aber ein definiertes Risiko-Profil.

In klinischen Studien und der Literatur dokumentiert:

  • Lokale Schmerzen: Schmerzen an der Injektionsstelle gehören laut Literatur zu den häufigsten Beobachtungen bei intracavernöser Anwendung.
  • Priapismus: eine verlängerte Erektion über mehrere Stunden ist ein dokumentiertes Risiko, vor allem bei höheren Dosierungen, und gilt als ernst zu nehmende Komplikation.
  • Hypotonie: bei höheren Dosen kann die vasodilatatorische Wirkung systemisch werden und einen Blutdruck-Abfall auslösen.
  • Gefährliche Kombinationen: parallel mit PDE-5-Hemmern wie Tadalafil oder Sildenafil ist eine additive Vasodilatation dokumentiert.
  • Lokale Reaktionen: über die Schmerzen hinaus sind in der Literatur Gewebs-Reaktionen bei wiederholter Anwendung an derselben Stelle beschrieben.

Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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Lexikon Alprostadil: ausführlicher Wissens-Artikel Wirkmechanismus, Rekonstitutions-Rechner, realistische Dosierung und die Studien.

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