Beschreibung
Anadrol Oil ist die ölige Injektions-Form von Oxymetholone. Die Substanz selbst ist identisch mit dem klassischen oralen Anadrol, nur in oligem Vehikel zur intramuskulären Verabreichung. Der erste Pass durch die Leber wird umgangen, was die Hepatotoxizität reduziert.
Laut Studien bleibt die Wirkpharmakologie identisch: hochpotenter Androgen-Rezeptor-Agonist mit zusätzlicher direkter Estrogen-Rezeptor-Aktivierung (paradoxer Estrogen-Effekt ohne Aromatisierung), starke Wasser-Retention, schnelle Masse-Zunahme. Die Effekte auf Hämatokrit (Anadrol war ursprünglich Anämie-Medikament) sind unter Injektion gleich.
Der Hauptvorteil der injizierbaren Form: deutlich reduzierte First-Pass-Hepato-Belastung. Klassisches orales Anadrol ist eines der hepatotoxischsten Anabolika der Klasse, die Injektion verteilt sich systemisch ohne den intensiven Leber-First-Pass.
Pharmakokinetisch hat die ölige Injektion eine etwas längere effektive Halbwertszeit als die Tablette (~10-12 Stunden), was tägliche Injektionen praktikabel macht.
Bekannte Effekte sind dieselben wie unter oralem Anadrol: schnelle Masse-Zunahme (oft 5-10kg in 4-6 Wochen), ausgeprägte Wasser-Retention, paradoxe Estrogen-Effekte (Gynäkomastie-Befunde möglich), Bluthochdruck, ungünstiges Lipid-Profil, HPG-Suppression. Leber-Effekte messbar niedriger als oral.
In der Recreational-Praxis wird Anadrol Oil oft als Alternative für längere Anadrol-Cycles eingesetzt, in denen die orale Form wegen Hepatotoxizität limitiert wäre.
Oxymetholone steht auf der WADA-Verbotsliste.
Du erhältst Anadrol Oil als ölige Injektions-Lösung in 10er-Packs mit 50mg/ml.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Anadrol Oil umgeht den intensiven Leber-First-Pass der oralen Form - die in den verfügbaren Daten reduzierte Leber-Belastung ändert aber nichts daran, dass Oxymetholone 17α-methyliert ist und zu den potentesten Anabolika der Klasse zählt.
In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:
- Hepatotoxizität: orales Anadrol gehört zu den hepatotoxischsten Anabolika überhaupt, die Injektions-Form reduziert die Leber-Belastung messbar, bleibt aber wegen der 17α-Methyl-Gruppe lebertoxisch.
- Paradoxe Estrogen-Effekte: Oxymetholone aromatisiert nicht, aktiviert aber direkt den Estrogen-Rezeptor. Dokumentiert sind ausgeprägte Wassereinlagerung und Gynäkomastie-Befunde, die ein klassischer Aromatasehemmer nicht zuverlässig adressiert.
- Erythropoese: Anadrol war ursprünglich ein Anämie-Medikament, ein deutlicher Hämatokrit-Anstieg mit erhöhtem Thrombose-Risiko ist dokumentiert.
- Unterdrückung der eigenen Produktion und Herz-Kreislauf: dokumentiert sind eine ausgeprägte HPG-Suppression, Bluthochdruck und ein ungünstiges Lipid-Profil.
Baseline-Bluttests vor, während und nach einem Forschungsprotokoll sind dringend angeraten. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- Double-blind, randomized, placebo-controlled phase III trial of oxymetholone for the treatment of HIV wasting - AIDS 2003, Hengge et al: Phase-III-Studie zu Oxymetholon bei HIV-Wasting.
- Review of oxymetholone: a 17α-alkylated anabolic-androgenic steroid - Clinical Therapeutics 2001, Pavlatos et al: umfassender Pharmakologie- und Sicherheits-Review.
- Oxymetholone treatment for the anemia of bone marrow failure - Blood 1972, Sanchez-Medal et al: klassische Anämie-Indikation und Erythropoese-Daten.
- Oxymetholone hepatotoxicity enhanced by concomitant use of cyclosporin A in a bone marrow transplant patient - Clinical and Laboratory Haematology 1994, Wakabayashi et al: Case-Report zur Leber-Toxizität.
- Trial of an anabolic steroid (oxymetholone) in atherosclerosis with hyperlipoproteinaemia - Atherosclerosis 1973, Olsson et al: Lipid-Profil-Effekte unter Oxymetholon.




