Beschreibung
Dianabol Oil ist die ölige Injektions-Form von Methandrostenolone (Dianabol). Das gleiche Compound wie das klassische orale Dianabol, nur in oligem Vehikel zur intramuskulären Verabreichung statt als Tablette. Die Injektion umgeht den First-Pass-Hepatometabolismus, was die hepatische Belastung reduziert.
Laut Studien bleibt die Wirkpharmakologie identisch zum oralen Dianabol: Bindung an den Androgen-Rezeptor, moderate Aromatisierung zu Estradiol, schnelle Wirkbeginn-Zeiten, deutliche Wasser-Retention und Pump-Effekte. Die anabole Wirkung pro Milligramm bleibt gleich, aber die Bioverfügbarkeit ist bei der Injektion höher (95%+ vs 70-90% oral).
Der Hauptvorteil der injizierbaren Form: deutlich reduzierte Hepatotoxizität. Klassisches orales Dianabol wandert durch die Leber bei jedem Schlucken, die Injektion verteilt sich systemisch ohne diesen First-Pass-Effekt. ALT/AST-Anstiege unter Dianabol-Injektion sind in den verfügbaren Daten messbar niedriger als unter der oralen Form.
Pharmakokinetisch hat die ölige Injektion eine längere effektive Halbwertszeit als die Tablette (~6-8 Stunden statt ~3-6 Stunden), weil die Freisetzung aus dem Öl-Depot verzögert ist. Damit reichen oft 1-2 Injektionen pro Tag.
Bekannte Effekte sind dieselben wie unter oralem Dianabol: schnelle Masse-Zunahme, Wasser-Retention, Estrogen-vermittelte Effekte (Gynäkomastie-Befunde möglich), Bluthochdruck, HPG-Suppression. Lipid-Profil-Verschlechterung weniger ausgeprägt als bei oraler Form.
Methandrostenolone steht auf der WADA-Verbotsliste.
Du erhältst Dianabol Oil als ölige Injektions-Lösung in 10er-Packs mit 50mg/ml.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Dianabol Oil umgeht den First-Pass-Hepatometabolismus und ist dadurch in den verfügbaren Daten leberschonender als die orale Tablette - die Substanz bleibt aber 17α-methyliert und greift breit in den Hormonhaushalt ein.
In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:
- Hepatotoxizität: Methandrostenolone ist 17α-methyliert und damit auch in Injektions-Form lebertoxisch. Dokumentiert sind ALT/AST-Erhöhungen, die laut Klassenvergleich messbar niedriger ausfallen als unter der oralen Form, aber nicht vernachlässigbar sind.
- Östrogen-Umwandlung: Methandrostenolone aromatisiert moderat zu Östradiol. Dokumentiert sind ausgeprägte Wassereinlagerung, Pump-Effekte und Gynäkomastie-Befunde bei höheren Dosen.
- Unterdrückung der eigenen Produktion: Dianabol supprimiert die HPG-Achse. Dokumentiert sind eine reduzierte endogene Testosteron-Produktion und Hodenatrophie, eine Test-Basis ist in der Praxis üblich.
- Herz-Kreislauf: in der Literatur beschrieben sind Bluthochdruck und ungünstige Verschiebungen im Lipid-Profil, letztere weniger ausgeprägt als bei der oralen Form.
Baseline-Bluttests vor, während und nach einem Forschungsprotokoll sind dringend angeraten. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- The anabolic steroid methandienone targets the hypothalamic-pituitary-testicular axis and myostatin signaling in a rat training model - Archives of Toxicology 2011, Frankenberg et al: zeigt HPG-Achsen-Suppression und Myostatin-Effekte unter Methandienon.
- Insulin action and dynamics modelled in patients taking the anabolic steroid methandienone (Dianabol) - Clinical Science 1986, Cuneo et al: Insulin-Wirkung und Glukose-Dynamik unter Dianabol.
- Benign liver-cell adenoma associated with long-term administration of an androgenic-anabolic steroid (methandienone) - Cancer 1977, Sweeney et al: klassischer Case-Report zu Leber-Adenom unter Langzeit-Methandienon.
- Effect of an anabolic steroid (methandienone) on pituitary-adrenal function in the human - Journal of Endocrinology 1962, Sereda et al: frühe Untersuchung zur Hypothalamus-Hypophysen-Achse.
- Identification of metabolites of the anabolic steroid methandienone formed by bovine hepatocytes in vitro - The Analyst 1998, Schänzer et al: hepatischer Metabolismus von Methandienon.




