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Tesofensine

Triple-Reuptake-Inhibitor (Noradrenalin, Dopamin, Serotonin). Aggressiver appetit-reduzierender Compound aus der gestoppten Adipositas-Forschung.

Auch gesucht als: Tesofensin

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Inhalt pro Tablette 500mcg × 100 Tabletten Gesamt-Inhalt 50 mg Pro Dose 70 EUR

Wissen

Was du wissen solltest

Beschreibung

Tesofensin (NS2330) ist ein zentral wirkender Hemmer der Wiederaufnahme von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Die Substanz wurde von NeuroSearch ursprünglich für die Behandlung von Parkinson und Alzheimer entwickelt, in beiden Indikationen aber wegen ungenügender Wirkung gestoppt. In den klinischen Studien zeigte sich jedoch ein konsistent dosisabhängiger Gewichtsverlust, was die Substanz in Phase-II-Studien zur Adipositas-Behandlung leitete.

Laut Studien bewirkt Tesofensin eine deutliche Appetit-Reduktion durch verstärkte Aktivierung der noradrenergen und dopaminergen Sättigungs-Pfade im Hypothalamus. In der wegweisenden Astrup-Studie 2008 (Lancet) erreichten Probanden unter 0,5mg Tesofensin über 24 Wochen einen Gewichtsverlust von rund 12,8 kg gegenüber 2,2 kg unter Placebo - der stärkste pharmakologische Gewichtsverlust eines Nicht-Stimulanz-Compounds in der Adipositas-wissenschaftliche Literatur.

In Mexiko ist Tesofensin als Adipositas-Therapeutikum zugelassen. In den USA und Europa wurde die Entwicklung wegen ungenügender Differenzierung gegen GLP-1-Agonisten gestoppt - die Wirkung war zwar gut, aber das Sicherheits-Profil zog gegen Semaglutide/Tirzepatide nicht mit.

Pharmakokinetisch oral verfügbar mit einer sehr langen Halbwertszeit von etwa 8 Tagen. Steady-State stellt sich nach 6-8 Wochen ein. Bekannte Effekte in Studien: Tachykardie, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit (besonders bei später Dosierung), Stimmungs-Schwankungen.

Du erhältst Tesofensine als orale Tabletten in einer Dose mit 500mcg pro Tablette.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Tesofensine liegt im mittleren Bereich der Risiko-Skala. Als zentral wirkender Triple-Reuptake-Inhibitor gehört der Compound zur Stimulanz-Klasse, die Effekte sind in den klinischen Studien klar dokumentiert.

In Studien und der Literatur dokumentiert:

  • Blutdruck-Anstieg: ein Anstieg, besonders systolisch, ist in den Studien konsistent dokumentiert.
  • Tachykardie: erhöhte Herzfrequenz ist ein dokumentierter Begleiteffekt der monoaminergen Stimulation.
  • Schlaflosigkeit: Insomnie ist dokumentiert, besonders bei später Dosierung, was mit der sehr langen Halbwertszeit zusammenhängt.
  • Stimmungs-Schwankungen: in den klinischen Studien als Begleiteffekt beschrieben.
  • Serotonin-Syndrom-Risiko: in Kombination mit anderen Monoamin-Reuptake-Inhibitoren oder MAO-Hemmern ist das Risiko dokumentiert.

Eine Begleitung durch Bluttests wird empfohlen. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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Lexikon Tesofensine: ausführlicher Wissens-Artikel Wirkmechanismus, Rekonstitutions-Rechner, realistische Dosierung und die Studien.

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