Was ist DSIP?
DSIP (Delta-Sleep-Inducing-Peptid) ist ein körpereigenes Neuropeptid, das in den 1970ern entdeckt und nach seiner Fähigkeit benannt wurde, im Tiermodell Tiefschlaf (Delta-Schlaf) auszulösen. Genutzt wird es mit dem Ziel, den Schlaf zu vertiefen und den Tag-Nacht-Rhythmus zu stabilisieren.
Wie es wirkt
Der genaue Wirkmechanismus von DSIP ist nicht vollständig geklärt. Beschrieben sind Effekte auf den Schlafrhythmus, auf Botenstoffe im Gehirn, auf Hormonspiegel und auf die Stressantwort. Es wirkt eher modulierend als wie ein klassisches Schlafmittel sedierend.
Was du brauchst
- Das DSIP-Vial (lyophilisiertes Pulver).
- Bakteriostatisches Wasser, U-100-Insulinspritzen, Alkoholtupfer.
Rekonstitution
Nutze den Rechner oben. Ein 5mg-Vial mit 2ml Wasser ergibt 2500mcg pro ml, 200mcg sind dann 8 Einheiten auf der U-100-Spritze. Das Wasser einfach ins Vial geben und auflösen lassen.
Dosierung
Nur für Mitglieder
Dosierempfehlungen sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar. Einloggen ist kostenlos.
Injektion
Subkutan ins Unterhautfettgewebe, abends. Einstichstelle desinfizieren, Hautfalte nehmen, Stellen wechseln.
Was die Forschung zeigt
Eine ausführliche Übersichtsarbeit (Graf & Kastin, 1984) fasste die DSIP-Forschung zusammen: Effekte auf Tiefschlaf in mehreren Tierarten und beim Menschen, dazu Wirkungen auf Hormone und Stress. Die klinische Wirksamkeit bei Schlafstörungen fiel allerdings gemischt aus, ein klarer therapeutischer Nutzen ließ sich nicht festmachen.
Nebenwirkungen
- In der Regel gut verträglich, vor allem lokale Reaktionen an der Einstichstelle.
- Gelegentlich Kopfschmerzen, Schwindel.
- Die Wirkung auf den Schlaf ist individuell sehr unterschiedlich.
Praxis
- Abends nutzen, Erwartungen realistisch halten, die Datenlage ist gemischt.
- Schlafhygiene schlägt jedes Peptid, DSIP ist höchstens eine Ergänzung.
Lagerung
Vor dem Auflösen ist das Pulver robust, normale Raumtemperatur (rund 20 bis 25 Grad) reicht, am besten dunkel lagern. Nach dem Auflösen in den Kühlschrank (2 bis 8 Grad), nicht einfrieren. Dort hält die Lösung mindestens 8 bis 10 Wochen nahezu ohne Wirkstoffverlust, in der Praxis deutlich länger. Schwenken oder schütteln zum Mischen ist beides okay.