Ivermectin vial
Medikament

Ivermectin

Ivermectin - antiparasitärer Compound. Nobelpreis 2015, klassisch in Tropenmedizin und Veterinär-Forschung.

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Größen und Preise

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Inhalt pro Tablette 5mg × 100 Tabletten Gesamt-Inhalt 500 mg Pro Dose 50 EUR

Wissen

Was du wissen solltest

Beschreibung

Ivermectin ist ein semi-synthetisches Derivat von Avermectinen, die aus Streptomyces-Bakterien isoliert wurden. Die Entwicklung von Ivermectin durch William Campbell und Satoshi Omura wurde 2015 mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet - die Substanz hat in der globalen Bekämpfung von Onchozerkose (Flussblindheit) und Filariose massive Bedeutung.

Laut Studien bindet Ivermectin an glutamat-gesteuerte Chlorid-Kanäle in Nematoden und Arthropoden. Die Aktivierung dieser Kanäle führt zu Hyperpolarisation und Lähmung der Parasiten. In Säugetieren (inkl. Menschen) ist diese Wirkung wegen Blut-Hirn-Schranken-Schutz minimal - Ivermectin gilt als sehr gut verträglich in Standard-Dosen.

Klinisch wird Ivermectin zur Behandlung von Strongyloidiasis, Onchozerkose, Filariose, Skabies und Krätze eingesetzt. Off-Label-Anwendungen umfassen Rosacea und experimentelle anti-virale Forschung (2020-2022 in Diskussion bei COVID-19, mit gemischter Datenlage).

Pharmakokinetisch oral verfügbar mit Halbwertszeit von etwa 18 Stunden. Eine Einzel-Dosis-Anwendung ist klinischer Standard bei den meisten Indikationen.

Bekannte Effekte: in Standard-Dosen sehr gut verträglich. Bei sehr hohen Dosen oder bei Anwendern mit Blut-Hirn-Schranken-Defizit (z.B. bestimmte Collie-Hunde-Rassen) ZNS-Effekte möglich.

Du erhältst Ivermectin als orale Tabletten in einer Dose mit 5mg pro Tablette.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Risiken & Sicherheit

Ivermectin gilt in den dokumentierten Standard-Dosen als sehr gut verträglich, der namensgebende Wirk-Mechanismus an glutamat-gesteuerten Chlorid-Kanälen betrifft beim Säugetier durch den Blut-Hirn-Schranken-Schutz nur in geringem Maß das Nervensystem.

In klinischen Studien dokumentiert:

  • Gute Verträglichkeit in Standard-Dosen: in den dokumentierten antiparasitären Dosen sind nur geringe Effekte beschrieben, weshalb der Compound seit Jahrzehnten breit eingesetzt wird.
  • Neurologische Effekte bei Überdosierung: bei sehr hohen Dosen sind in der Literatur ZNS-Effekte dokumentiert, da der Blut-Hirn-Schranken-Schutz dann überschritten werden kann.
  • Blut-Hirn-Schranken-Defizit: bei einem geschwächten Blut-Hirn-Schranken-Schutz, in der Literatur etwa bei bestimmten Hunderassen beschrieben, sind neurologische Effekte auch bei niedrigeren Dosen möglich.
  • Wechselwirkung mit P-Glykoprotein-Inhibitoren: eine Kombination mit P-Glykoprotein-Inhibitoren kann den Schutz-Mechanismus schwächen und neurologische Effekte begünstigen.

Eine Begleitung durch Bluttests wird empfohlen. Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.

Studien

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Lexikon Ivermectin: ausführlicher Wissens-Artikel Wirkmechanismus, Rekonstitutions-Rechner, realistische Dosierung und die Studien.

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