Beschreibung
Mesterolone (Proviron) ist ein orales Dihydrotestosteron-Derivat mit 1-Methyl-Modifikation, das die Substanz oral wirksam macht ohne 17α-Methyl-Gruppe. Die fehlende 17-Alkylierung ist ein wichtiges Sicherheits-Merkmal - Proviron ist nicht hepatotoxisch im klassischen Sinne.
Laut Studien bindet Mesterolone hochaffin an den Androgen-Rezeptor, hat aber praktisch keine anabole Wirkung bei oraler Verabreichung. Die zentralen Effekte sind: starke Bindung an SHBG mit Verdrängung von Testosteron (was den frei verfügbaren Test-Anteil erhöht), schwache Anti-Estrogen-Wirkung am Estrogen-Rezeptor und androgene Restwirkung.
In der klinischen Endokrinologie wird Proviron zur Behandlung von männlichem Hypogonadismus, Fertilitäts-Problemen und Libido-Senkung eingesetzt. Die Substanz ist in vielen Ländern verschreibungspflichtig zugelassen.
In der Recreational-Praxis hat Proviron drei klare Use-Cases: 25-50mg/Tag in Cycles zur SHBG-Senkung (mehr frei verfügbares Test), als milde E2-Begleitung bei E2-grenzwertigen Setups, und in Cutting-Phasen für die DHT-vermittelte “Härte”-Wirkung.
Pharmakokinetisch oral verfügbar mit Halbwertszeit von etwa 12-13 Stunden. Bioverfügbarkeit liegt bei rund 3% (sehr niedrig wegen fehlender 17α-Methyl-Gruppe), aber die hohe SHBG-Verdrängungs-Wirkung macht diesen Nachteil im praktischen Kontext irrelevant.
Bekannte Effekte sind mild im Vergleich zu klassischen Anabolika: HPG-Suppression dokumentiert aber niedriger als unter Anavar, ungünstiges Lipid-Profil moderate, keine signifikante Hepatotoxizität.
Du erhältst Mesterolone als orale Tabletten in einer Dose mit 25mg pro Tablette.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Mesterolone hat ein vergleichsweise mildes Risiko-Profil und unterscheidet sich deutlich von den klassischen oralen Anabolika - es ist nicht 17α-methyliert und nicht im klassischen Sinne hepatotoxisch. Die in der Literatur beschriebenen Effekte sind milder als unter alkylierten Oralen.
In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:
- Keine relevante Leberbelastung: durch die fehlende 17α-Methyl-Gruppe ist Mesterolone in der Literatur als nicht signifikant hepatotoxisch beschrieben.
- Lipid-Profil: in Studien dokumentiert ist eine moderate ungünstige Verschiebung des Lipid-Profils.
- Unterdrückung der eigenen Produktion: in der Literatur beschrieben ist eine HPG-Suppression, niedriger als unter Anavar, aber vorhanden.
- Androgene Effekte: als DHT-Derivat sind in der Literatur androgene Restwirkungen wie beschleunigter Haarausfall bei genetischer Veranlagung beschrieben.
Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- The effect of mesterolone administration to normal men on the pituitary-testicular function - Acta Endocrinologica 1974, Aakvaag et al: klinische Endokrinologie-Studie, die unter 75-150mg/Tag Mesterolone eine signifikante HPG-Suppression und Absenkung des Gesamt-Testosterons bei gleichbleibend freiem Testosteron dokumentiert.
- Relative Binding Affinity of Anabolic-Androgenic Steroids: Comparison of the Binding to the Androgen Receptors in Skeletal Muscle and in Prostate, as well as to Sex Hormone-Binding Globulin - Endocrinology 1984, Saartok et al: Referenz-Studie zu AR- und SHBG-Bindungsaffinitäten, die Mesterolone eine etwa vierfach höhere SHBG-Affinität gegenüber DHT zuschreibt.
- Double-blind group comparative study of testosterone undecanoate and mesterolone in hypogonadal male patients - Journal of Endocrinological Investigation 1980: vergleichende Hypogonadismus-Studie an männlichen Patienten unter Testosteron-Undecanoat versus Mesterolone.
- A clinical and endocrine study of mesterolone in secondary impotence - Journal of Psychosomatic Research 1980: klinisch-endokrine Untersuchung von Mesterolone bei sekundärer Impotenz, dokumentiert Effekte auf Libido und endokrine Marker.
- A pilot study of mesterolone in impotence - Psychopharmacologia 1972: frühe placebokontrollierte Pilot-Studie zu Mesterolone-Effekten auf Libido und sexuelle Funktion.




