Beschreibung
Methandrostenolone (Dianabol, D-Bol, Methandienone) ist ein synthetisches Testosteron-Derivat mit 17α-Methyl-Gruppe und einer zusätzlichen Doppelbindung zwischen Position 1 und 2 des Steroid-Gerüsts. Die Substanz wurde 1958 vom amerikanischen Endokrinologen John Ziegler in Zusammenarbeit mit CIBA entwickelt, explizit zur Verbesserung der athletischen Leistung in der olympischen Anwendung.
Laut Studien bindet Dianabol an den Androgen-Rezeptor und wird zu einem leicht aromatisierenden Metaboliten umgebaut. Die Aromatisierung-Rate ist niedriger als bei Testosteron selbst, aber höher als bei DHT-Derivaten. Das ergibt das klassische Dianabol-Profil: schnelle Masse-Zunahme, deutliche Wasser-Retention, sichtbare Pumps innerhalb von 1-2 Wochen.
Pharmakokinetisch oral verfügbar mit Halbwertszeit von etwa 3-6 Stunden. Damit erfordern typische Protokolle 2-3 tägliche Dosen für stabile Plasma-Spiegel. Die Bioverfügbarkeit liegt bei rund 70-90% dank der 17α-Methyl-Gruppe die First-Pass-Hepatometabolismus reduziert.
Bekannte Effekte in Studien: hohe Hepatotoxizität (ALT/AST-Anstieg konsistent dokumentiert), Bluthochdruck, ungünstiges Lipid-Profil, Gynäkomastie-Befunde wegen Aromatisierung, HPG-Suppression. Bei längeren Cycles Leber-Schäden in Case-Reports.
In der Recreational-Praxis ist Dianabol das klassische Kickstart-Compound für Mass-Cycles. Typisch 4-6 Wochen am Anfang eines Test-basierten Protokolls, während die Test-Ester anfluten.
Dianabol steht auf der WADA-Verbotsliste.
Du erhältst Methandrostenolone als orale Tabletten in einer Dose mit 50mg pro Tablette.
Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.
Risiken & Sicherheit
Methandrostenolone hat eines der am längsten dokumentierten Risiko-Profile aller Anabolika und steht klar im oberen Bereich der Risiko-Skala. Die in der Literatur beschriebenen Effekte sind gut belegt und betreffen Leber, Blutdruck und Hormonhaushalt.
In Studien und der Anwendungs-Literatur dokumentiert:
- Hohe Leberbelastung: als 17α-Methyl-Steroid ist Dianabol hepatotoxisch, ALT/AST-Anstiege sind konsistent dokumentiert, bei längeren Cycles finden sich Leber-Schäden in Case-Reports.
- Östrogen-Umwandlung: Dianabol aromatisiert teilweise zu Estradiol. Dokumentiert sind Wasser-Retention und Gynäkomastie-Befunde.
- Herz-Kreislauf: in Studien beschrieben sind Bluthochdruck und ein ungünstiges Lipid-Profil.
- Unterdrückung der eigenen Produktion: in der Literatur dokumentiert ist eine Suppression der HPG-Achse.
Diese Einordnung ersetzt keine ärztliche Beratung. Risiko und Verantwortung für jede tatsächliche Anwendung liegen vollständig beim Käufer.
Studien
- “Anabolic” effects of methandienone in men undergoing athletic training - The Lancet 1976, Hervey et al: Klassische kontrollierte Trainings-Studie zu Kraft- und Körperkomposition-Effekten von Methandienone.
- Insulin action and dynamics modelled in patients taking the anabolic steroid methandienone (Dianabol) - Clinical Science 1986, Godsland et al: Studie zu metabolischen Effekten auf Insulin-Wirkung.
- The anabolic steroid methandienone targets the hypothalamic-pituitary-testicular axis and myostatin signaling in a rat training model - Archives of Toxicology 2011, Mosler et al: Mechanismus-Studie zu HPG-Suppression und Myostatin-Signaling.
- Jaundice Due to Methandrostenolone Therapy - JAMA 1962, Kaupp et al: Frühe Dokumentation cholestatischer Leber-Toxizität.
- Benign liver-cell adenoma associated with long-term administration of an androgenic-anabolic steroid (methandienone) - Cancer 1977, Hernandez-Nieto et al: Fallbericht zu hepatischem Adenom nach Langzeit-Anwendung.




