Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen. Produkte sind nicht zur Anwendung am Menschen freigegeben. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen einen Arzt.

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Dermorphin

Ein extrem potentes opioides Peptid aus Froschhaut, vielfach stärker als Morphin, mit allen Risiken eines starken Opioids.

2 Min. Lesezeit 1 Quellen Rechner Stand Mai 2026
Klasse
Opioides Peptid (mu-Agonist)
Anwendung
Subkutan (in mcg)
Potenz
vielfach stärker als Morphin
Status
Hohes Risiko (Opioid)

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Was ist Dermorphin?

Dermorphin ist ein opioides Peptid, das ursprünglich aus der Haut südamerikanischer Frösche stammt. Es ist ein extrem potenter und selektiver Agonist am mu-Opioid-Rezeptor, also an demselben Rezeptor, an dem auch Morphin wirkt, nur um ein Vielfaches stärker.

Ehrlich und mit Nachdruck vorweg: Dermorphin ist ein hochpotentes Opioid. Es hat alle Risiken starker Opioide, inklusive Atemdepression und Abhängigkeit. Das ist kein harmloses Research-Peptid.

Wie es wirkt

Dermorphin bindet sehr stark und gezielt an mu-Opioid-Rezeptoren und entfaltet darüber eine ausgeprägte schmerzstillende Wirkung. In Tiermodellen war es um ein Vielfaches potenter als Morphin. Genau diese Potenz macht es aber gefährlich: Die Dosis-Spanne zwischen Wirkung und gefährlicher Atemdepression ist eng.

Was du brauchst

  • Das Dermorphin-Vial (lyophilisiertes Pulver).
  • Bakteriostatisches Wasser, U-100-Insulinspritzen, Alkoholtupfer.

Rekonstitution

Nutze den Rechner oben. Ein 5mg-Vial mit 2ml Wasser ergibt 2500mcg pro ml. Das Wasser einfach ins Vial geben und auflösen lassen.

Dosierung

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Was die Forschung zeigt

Eine Studie (Negri, 1990) charakterisierte die Bindung von Dermorphin an mu-Opioid-Rezeptoren und bestätigte die hohe Selektivität und Affinität. Das erklärt die starke schmerzstillende Wirkung. Es gibt aber keine Studien, die eine sichere Selbst-Anwendung beim Menschen stützen, im Gegenteil, das Opioid-Profil mahnt zu größter Vorsicht.

Nebenwirkungen

  • Atemdepression (lebensgefährlich bei Überdosis), das zentrale Risiko jedes starken Opioids.
  • Abhängigkeitspotenzial, Toleranzentwicklung.
  • Übelkeit, Sedierung, Verstopfung.

Praxis

  • Das ist ein hochpotentes Opioid, kein Lifestyle-Peptid, entsprechend ernst nehmen.
  • Niemals mit anderen atemdämpfenden Mitteln (Alkohol, Benzodiazepine, andere Opioide) kombinieren.
  • Im Zweifel die Finger davon lassen.

Lagerung

Vor dem Auflösen ist das Pulver robust, normale Raumtemperatur (rund 20 bis 25 Grad) reicht, am besten dunkel lagern. Nach dem Auflösen in den Kühlschrank (2 bis 8 Grad), nicht einfrieren. Dort hält die Lösung mindestens 8 bis 10 Wochen nahezu ohne Wirkstoffverlust, in der Praxis deutlich länger. Schwenken oder schütteln zum Mischen ist beides okay. Sicher und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Evidenz

Quellen

  1. 1 Charakterisierung der Dermorphin-Bindung an mu-Opioid-Rezeptoren (hohe Selektivität und Affinität). Negri et al., Brain Research, 1990

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