Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen. Produkte sind nicht zur Anwendung am Menschen freigegeben. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen einen Arzt.

Lexikon

Muskelaufbau & Performance

Methyltrenbolone (Metribolone)

Ein extrem potentes 17alpha-methyliertes Trenbolone-Derivat mit ausgeprägten anabolen und androgenen Eigenschaften.

2 Min. Lesezeit 1 Quellen Titration Stand Juni 2026
Klasse
Anaboles Steroid (methyliertes Trenbolone)
Anwendung
Forschungssubstanz; extreme Potenz
Halbwertszeit
ca. 16-18 Stunden (täglich oder jeden-zweiten-Tag)
Status
WADA verboten; kontrollierter Stoff

Einstieg

Übliche Dosierung (Research-Kontext)

Werte pro Tag in mg. Methyltrenbolone: ölbasiert, tägliche oder jeden-zweiten-Tag Injektion; Halbwertszeit ca. 16-18 Stunden.

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Was ist Methyltrenbolone?

Methyltrenbolone (Metribolone) ist ein synthetisches anaboles Steroid, das auf dem Trenbolone-Grundgerüst basiert und eine 17alpha-Methylgruppe trägt. Diese Struktur macht es zu einem der potentesten anabolen Steroide überhaupt - bei einer Konzentration von nur 5 mg/ml ist bereits eine hohe Dosierungsstärke gegeben.

Die Methylgruppe erhöht die orale Bioverfügbarkeit, aber die ölige Form wird intramuskulär injiziert. Die extreme Potenz bei sehr geringen Dosen erfordert besondere Vorsicht bei Dosierung und Monitoring.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Wie es wirkt

Methyltrenbolone hat eine außergewöhnlich hohe Affinität zum Androgenrezeptor (AR) und zeigt minimale Aromatisierung zu Östrogen. Seine Potenz wird oft mit einem Androgenizitäts-Index von etwa 500-600% der Testosteron-Baseline beschrieben.

  • Extrem starke anabole Aktivität - schnelle Proteinbiosynthese und Stickstoffretention
  • Starke androgene Signalisierung ohne typisch östrogene Nebenwirkungen (kein Aromatisierungspotenzial)
  • HPTA-Suppression intensiv - fast vollständige Hemmung der endogenen Testosteronproduktion
  • Vaskulare Effekte: Erhöhte Kapillarausdehnung, Vascularität zunächst prominent, dann potenziell problematisch

Anwendung und Dosierung

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Was die Forschung zeigt

Die Forschung zu Methyltrenbolone ist begrenzt, da es wegen seiner Potenz und des Nebenwirkungsprofils nicht in großen klinischen Studien untersucht wurde. Berichte aus Anwender-Erfahrungen und In-vitro-Daten zeigen jedoch:

  • Extreme Muskelaufbau-Effekte wurden dokumentiert, oft mit Gewichtszunahmen von 10-15 lbs in 4-6 Wochen in Tierversuchen
  • Kardiovaskuläre Belastung war in Modellen erheblich - Hypertension und LDL-Erhöhung prominent
  • Lebertoxizität: Obwohl ölbasiert, wurden Leberwertveränderungen in einigen Modellen beobachtet
  • Fertilitäts-Recovery ist schwierig und kann Monate dauern

Nebenwirkungen

Methyltrenbolone trägt ein erhebliches Nebenwirkungsprofil aufgrund seiner extremen Potenz.

  • Kardiovaskulär: Blutdruckspitzen, LDL-Cholesterin-Erhöhung, HDL-Reduktion, mögliche linksventrikule Hypertrophie
  • Androgen: Intensive Akne, aggressive Alopezie, Gesichts-/Kopföligkeit, extremer Triebanstieg
  • HPTA: Komplette Testosteron-Suppression üblich - längere Recovery erforderlich
  • Hepatisch: Potenzielle Lebertoxizität trotz Öl-Form
  • Nieren: Potenzieller Anstieg der Kreatinin-Werte, besonders unter Dehydration
  • Psychisch: Erhöhte Reizbarkeit, Aggressivität, potenziell schwere Stimmungsschwankungen
  • Andere: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Appetitunterdrückung

Lagerung

Methyltrenbolone-Öl muss bei Raumtemperatur, vor Licht geschützt, gelagert werden. Die ölige Lösung ist stabil bei korrektem Handling.

  • Temperatur: 15-25°C ideal
  • Licht: Dunkel lagern (Originalflaschen oder Bernsteingläser)
  • Feuchtigkeit: Trocken halten
  • Haltbarkeit: Bei korrekter Lagerung 2-3 Jahre stabil
  • Bemerkung: Kleine Dosen pro Injektion erfordern präzise Messung - Spritzentausch-Technik kann hilfreich sein

Praxis

PCT / Nachsorge nach dem Absetzen

Anabole Substanzen unterdrücken im Forschungskontext die körpereigene Testosteron-Produktion. Wer einen Zyklus absetzt (statt ihn dauerhaft durchlaufen zu lassen), nutzt typischerweise eine Post-Cycle-Therapy (PCT), um die natürliche Achse (HPTA) wieder anzukurbeln.

Das Standard-Schema im Forschungs-/Literaturkontext kombiniert einen SERM (Tamoxifen und/oder Clomifen, alternativ Enclomiphen) über etwa vier Wochen, optional vorgeschaltetes HCG, um die Hoden vor dem SERM-Block wieder zu sensibilisieren. Ein Aromatasehemmer (Anastrozol/Exemestan) gehört eher on-cycle zur Östrogen-Kontrolle als in die PCT selbst.

Tipp: die PCT-Produkte am besten direkt mitbestellen, damit sie zum Absetz-Zeitpunkt schon da sind.

Diese Information dient ausschließlich Forschungs- und Bildungszwecken. Keine medizinischen Empfehlungen.

Evidenz

Quellen

  1. 1 Androgenic Potency of Methylated Androgens. Steroids Journal

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